Aschach an der Donau @ WGD Donau Oberösterreich Tourismus GmbH / Weissenbrunner

Ihre Anfrage

Bitte alle mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.

Ihre bekannt gegebenen Daten (E-Mail-Adresse, Anfrage; optional: Anrede, Titel, Vorname, Nachname, Telefon) werden von der WGD Donau Oberösterreich GmbH ausschließlich für die Bearbeitung Ihrer Anfrage verwendet und nur dann weitergegeben, wenn die Anfrage von Dritten (z.B. touristische Leistungsträger) zu beantworten ist. Siehe auch Datenschutzerklärung.

St.-Michaels-Kirche

Passau, Bayern, Deutschland

Studienkirche St. Michael, ehem. Jesuitenkirche (unweit der Niedernburg): Kirche und Kollegium der Jesuiten brannten 1662 ab. Die Neuerrichtung der Kirche war bereits 1677 wieder abgeschlossen. Aus stilkritischen Überlegungen gilt der in Passau tätige Pietro Francesco Carlone als Architekt. Der Innenraum folgt dem schlichten Schema einer Wandpfeileranlage. Teile des Stucks weisen auf Stukkateure aus dem Carlone-Kreis hin.

Die Kirche St. Michael, auch Studienkirche oder Jesuitenkirche genannt, war die Kirche des ehemaligen Jesuitenkollegs in Passau. Heute ist sie als Studienkirche des Gymnasiums Leopoldinum eine Nebenkirche der Dompfarrei.
Die zweitürmige, klar gegliederte Kirchenanlage wurde 1677 errichtet, nachdem der Vorgängerbau ein Opfer des Stadtbrands von 1662 geworden war. Baumeister ist Pietro Francesco Carlone. An die Westfassade schließt die Xaverikapelle an, die dem hl. Francisco de Xavier geweiht ist.
Im schlichten Innenraum treten die üppigen Stuckaturen von Giovanni Battista Carlone aus den Jahren 1675 bis 1677 hervor. Die sechs Seitenaltäre stammen aus dem Jahr 1678, die Kanzel aus der Zeit von 1715 bis 1720.
Der Hochaltar wurde 1712 von Jakob Pawanger nach einem Entwurf des Jesuiten Christoph Tausch errichtet. Die Engelsfiguren schuf Diego Carlone, die Stuckarbeiten u. a. Ignaz Albrecht Provisore, das Altarblatt, welches den Engelssturz darstellt, malte 1714 Carlo Innocenzo Carlone.
Der Vorgängerbau der heutigen Kirche befand sich weiter nördlich in der Michaeligasse und war ursprünglich von einem Friedhof umgeben. Der genaue Standort dieser Kirche kann heute nicht mehr rekonstruiert werden. Diese Kirche wird 1301 erstmals urkundlich erwähnt. Im Zuge der Gründung des Jesuitenkollegs wird diese Kirche dem Orden überlassen, wobei sich jedoch schon bald zeigte, dass sie dessen Anforderungen nicht gerecht war. Ursprünglich war geplant die neue Kirche als abschließenden Nordflügel des Jesuitenkollegs zu erbauen; hier steht jetzt das Gebäude der ehemaligen Katholisch, Theologischen Hochschule (heute: Katholisch, Theologische Fakultät der Universität Passau). Die alte Kirche wurde nach dem Stadtbrand von 1662 noch vor Fertigstellung des Neubaus, der schließlich westlich des Kollegs erfolgte, abgebrochen. Zwischen 1616 und 1677 nutzten die Jesuiten auch eine Notkirche im Keller des Kolleggebäudes, das heute als Lagerraum dient.

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Routenplaner für individuelle Anreise

Für Informationen beim Kontakt anfragen.

Kontakt & Service


St.-Michaels-Kirche
94032 Passau

Wir sprechen folgende Sprachen

Deutsch

powered by TOURDATA