Aschach an der Donau @ WGD Donau Oberösterreich Tourismus GmbH / Weissenbrunner

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Marktgemeindeamt Kopfing im Innkreis

Kopfing im Innkreis, Oberösterreich, Österreich

ParteienverkehrMo 7.00 - 12.00 Uhr und 13.00 - 17.30 Uhr Di 7.00 - 12.00 Uhr und 13.00 - 17.30 UhrMi 7.00 - 12.30 UhrDo 7.00 - 12.00 Uhr und 13.00 - 18.00 UhrFr 7.00 - 12.30 UhrWanderkarten beim MarktgemeindeamtZAHLEN UND FAKTEN:Bundesland: OberösterreichRegionale Zugehörigkeit: InnviertelPolitischer Bezirk: SchärdingGerichtsbezirk: SchärdingEinwohner (2001): 2028Fläche: 33,3 km²;Seehöhe Hauptort: 547 mKatastralgemeinden: Entholzen, Glatzing, Kopfing, Neukirchendorf.Ortschaften: Au, Beharding, Dürnberg, Engertsberg, Entholz, Glatzing, Grafendorf, Hub, Kahlberg, Kimleinsdorf, Knechtelsdorf, Kopfing im Innkreis, Kopfingerdorf, Leithen, Matzelsdorf, Mitteredt, Neukirchendorf, Pausldorf, Pratzltrum, Raffelsdorf, Rasdorf, Ruholding, Schnürberg, Strass, Wollmansdorf.GESCHICHTLICHESDer Name Kopfing scheint zuerst im Jahre 1125 auf; er mag von der hohen, gegen Süden freien Ausblick gewährenden Lage herrühren. Die Gegend von Kopfing wurde frühzeitlich kultiviert, besonders seit 955. über die Gründung der Kirche erzählt die Sage: Als der heilige Rupert in dieser Gegend das Christentum verkündete (um 560), war er unschlüssig über den Ort, wo er die Kirche bauen sollte. Er warf sein Beil, das er zum Schutze gegen die in den Wäldern in großer Zahl lebenden wilden Tiere immer bei sich trug, mit gewaltigem Schwunge 500 Schritte weit. Wo es niederfiel, dort erbaute er die Kirche und weihte sie dem heiligen Johannes. Noch heute zeigt man zwischen Kopfing und der Ortschaft Gigering jenen Stein, auf den der Heilige bei seinem Wurf den Fuß gestellt hatte; es ist ein Eindruck zu erkennen, den der heilige Rupert zurückgelassen haben soll. Er verlegte damit seine Gründung in das Zentrum heidnischen Götzenwesens, in den Bereich heidnischer Kultstätten, auf die der Name Götzenberg hinweist und von denen der Opferstein am Ameisberg und der Jungfernstein in Hochholding als steinerne Zeugen noch erhalten geblieben sind. Das Thing unserer germanischen Vorfahren fand auf dem Dürnberg, einem richtigen Thingberge, statt. Ein unterirdischer Gang soll von Glatzing (geladen zum Thing) nach Jegling am Dürnberge führen. Der Galgen wird auf dem Hohdübl, dem Hügel des Hochgerichtes, gestanden sein. Auf dem Kahlberg (kal = Geheimnis) im Norden von Kopfing wurde geheimer Gottesdienst gepflegt. Das Glatzinger Bründl gilt als Beweis für das Vorhandensein einer ehemaligen Kultstätte in Glatzing. Es gilt seit jeher als heilkräftig; eine bescheidene Marienkapelle wölbt sich heute über der Quelle. Sie war ein vielbesuchter Wallfahrtsort.Um 1130 ist die Ortschaft Ruholding als Sitz der Edlen von Ruholding urkundlich erwähnt, um 1140 Grafendorf als Sitz der Herren von Grafendorf, Dienstmannen der Grafen von Vichtenstein; um 1170 Raffelsdorf und 1200 Götzendorf. Um 1300 wurden die Gemeindebezirke Kopfing (ursprünglich die Ortschaft Kopfingerdorf), Glatzing und Neukirchendorf aus dem Pfarrverband Münzkirchen ausgeschieden. Sie bildeten seither die selbständige Pfarre Kopfing, welche zur Diözese Passau gehörte. Die Domherren von Passau hatten sich Kopfing zum Sommersitz erwählt und neben die Kirche das älteste Haus des Dorfes, den jetzigen Pfarrhof, gebaut.Im 15. Jahrhundert nahmen die Kopfinger Bauern an einem Bauernaufstand teil, die Umgebung wurde verwüstet. Von 1629 bis 1635 herrschten pestartige Krankheiten, 1649 die Pest. Zu dieser Zeit soll die Kopfinger Bevölkerung beinahe ausgestorben sein. Es siedelten sich dann Tiroler an; im Volksmund hieß Kopfing seither Klein-Tirol. Durch den 30jährigen Krieg verwilderte die Gegend um Kopfing; in den Wäldern hausten Wölfe und Bären.Der Hofkanzler Graf von Sinzendorf erhielt von Kaiser Josef I. die Stadt Schärding und die Ämter Taufkirchen und Kopfing zum Geschenk. 1714 fiel der Innkreis an Bayern zurück. 1779 erfolgte die Abtretung des Innviertels an Österreich: Kopfing wurde dem Pfleggericht Schärding zugeteilt. Bisher eine Vikariatspfarre des Domkapitels von Passau, wurde Kopfing nun eine landesfürstliche Pfarre unter der Diözese Linz. Im Jahre 1785 wurde die Pfarre vergrößert durch die Ortschaften Entholz, Jageredt, Schiebler, Grub, Engertsberg, Vogetsedt und Zaun. Als im Oktober 1810 das Innviertel an Bayern übergeben wurde, stand Kopfing unter dem Landgerichte Schärding, mit der Pfarre unter der Diözese Passau. Am 1. Mai 1816 kam das Innviertel wieder zu österreich und Kopfing wurde dem Pfleggericht Vichtenstein untergeordnet. 1828 bis 1830 wurde die Straße Mitterndorf-Kopfing gebaut. Am 1. Mai 1850 wurden die Pfleggerichte aufgehoben. Kopfing wurde der Bezirkshauptmannschaft unterstellt und strafrechtlich dem Bezirksgericht Engelhartszell zugewiesen. Im August 1850 trat in Kopfing die politische Ortsgemeinde ins Leben. 1869 wurde das Postamt Kopfing mit der Fußpostbotenverbindung über Münzkirchen nach Schärding eingerichtet.Als größere Betriebe sind vier Sägewerke, zwei Mühlen und zwei Steinbrüche zu nennen.Im Kirchenwirtsgasthaus wurde am 24. März 1866 Se. Exzellenz Prälat Johann Nepomuk Hauser, Landeshauptmann von Oberösterreich von 1908- 1927, geboren.Bevölkerung und LageAn klaren Tagen kann man vom 547 Meter hoch gelegenen Dorf eine prächtige Aussicht weit über da Alpenvorland auf das Panorama der schnee- und eisgekrönten Gipfelketten der oberösterreichischen und salzburgischen Alpen genießen.In dieser waldreichen Gegend erhielt sich die kernige Innvierler Bevölkerung lange noch in ihrer Urwüchsigkeit. Das hitzige Blut trieb die Kopfinger Burschen bei Tanzunterhaltungen gar oft zu Raufhändeln und Messerstechereien mit blutigem Ausgang. Bei manchem Kirtag hieß es: Heut sind in Kopfing die Bremen (stechenden Rinderbremsen) wieder los!' Nach alter überlieferung hieß es auch: Mit den Kopfingern ist nicht gut anbinden!', davon zeugt das Sprichwort: In Kopfing wachsen die Schlägl samtn Stiel!' Heute sind auch die Kopfinger längst friedlich geworden und unterscheiden sich nicht mehr von den anderen Innviertlern. Mit der Urwüchsigkeit vergangener Geschlechter drohen auch die mündlichen Überlieferungen auszusterben.Quelle: Feichtenschlager Georg/ Maier Otto (1952). D'Innviertler Roas. Das Heimatbuch des Innviertels. Selbstverlag von Georg Feichtenschlager und Otto Maier. Sankt Johann am Walde. S. 414-417.

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