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Transdanube.Pearls erkundet die oberösterreichische Donauregion

07.07.2017: Insgesamt 15 Organisationen aus 9 europäischen Ländern entlang der Donau verfolgen das Ziel, ein Netzwerk von Destinationen („Perlen“) aufzubauen, das Touristen und Einwohnern ermöglicht, den Donauraum mit klimafreundlichen Verkehrsmitteln zu bereisen.

Rund 40 Teilnehmer besuchten im Rahmen des Projektes "Transdanube.Pearls" bei einer Studienreise die oberösterreichische Donauregion sowie Werfenweng als Best Practice-Bespiel der Alpine Pearls. Beim anschließenden Projektpartner-Treffen arbeiteten die Projektpartner weiter an der Umsetzung des Projektes, um nachhaltige Mobilitäts- und Tourismusangebote entlang der Donau für Touristen und Einwohner auszuweiten.

Im Rahmen der Studienreise sowie des Projektpartner-Treffens des neuen EU-Projektes "Transdanube.Pearls" waren rund 40 Teilnehmer von 3.-7. Juli 2017 in der oberösterreichischen Donauregion unterwegs. Da in diesem Projekt ein Netzwerk von Destinationen ("Perlen") aufgebaut werden soll, das nachhaltige Mobilitätsformen in und zwischen den Regionen als Alternative zur Nutzung privater Kraftfahrzeuge bietet, wurde auch Werfenweng besucht. Werfenweng ist eine von 27 Gemeinden im Alpenraum, die Teil des Netzwerks "Alpine Pearls" sind und sich im Rahmen dessen der sanften Mobilität verschrieben haben. Die Teilnehmer waren begeistert von den Angeboten in Werfenweng und konnten viele neue Ideen mitnehmen.

Entlang der Donau in Oberösterreich erlebten die Teilnehmer der Studienreise den Donauradweg in Kombination mit Mobilitätslösungen, wie z.B. Zillenfahrten, Radfähren, etc. Typische oberösterreichische Köstlichkeiten wie der Most oder das Bratl in der Rein standen ebenso auf dem Programm wie eine kurze Wanderung zum Ausblick auf die Donauschlinge in Schlögen und ein Besuch im Stift Engelszell.

Beim anschließenden Projektpartner-Treffen, das in Wesenufer stattfand, arbeiteten die Projektpartner weiter an der Umsetzung des Projektes mit dem Ziel nachhaltige Mobilitätslösungen und Tourismusangebote zu etablieren. Durch die geplanten Maßnahmen möchten die Destinationen einerseits ein Alleinstellungsmerkmal schaffen und die Attraktivität der gesamten Donauregion erhöhen. Andererseits werden dadurch negative Einflüsse des motorisierten Verkehrs auf die Umwelt reduziert. Das Projekt läuft insgesamt 2,5 Jahre und wird durch das EU Interreg Programm "Danube Transnational" gefördert. Das Gesamtbudget beträgt rund 2,9 Mio. Euro.

Während der Projektlaufzeit wird jede Destination nachhaltige Mobilität im Tourismus durch eine umfassende Reihe von Maßnahmen fördern. Geplant ist die Einrichtung von Mobilitätsinformationszentren und Mobilitätsmanagern, die Ausarbeitung von Fortbildungsmaßnahmen für lokale und regionale Akteure und die Ausweitung des Informationsangebotes in den Bereichen nachhaltige Mobilität und Tourismus für Einwohner und Touristen. Außerdem sind diverse Pilotmaßnahmen zu Radwegen, Fahrradverleih-, Beförderungs- und Parksystemen vorgesehen. Für die Realisierung der Projektziele werden Experten aus den Bereichen Mobilität und Tourismus im Sommer 2017 insgesamt 21 Tage entlang der Donau reisen und hierfür ausschließlich nachhaltige Transportmittel nutzen. Ziel der Reise ist es, die Möglichkeiten der nachhaltigen Mobilität zwischen und in den Destinationen sowie den Zugang zu Informationen hierzu im wahrsten Sinne des Wortes zu "erfahren" und für die weiteren Arbeiten zu bewerten.

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